Ein viel beschäftigter Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Aufgaben so entspannt und konzentriert sein könne. Er sagte:
„Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich,
wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich liebe, dann liebe ich …“
Die Fragesteller antworteten: „Aber das tun wir doch auch.“
Der Mann antwortete: „Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon. Und wenn ihr steht, dann seid ihr schon auf dem Weg.“
(Überlieferung aus dem Zen-Buddhismus)
Die meisten Menschen sind bei dem, was sie tun, mit den Gedanken woanders. Hier ein Beispiel:
Was glauben Sie, wie viel bekommen Sie beim Autofahren von Ihrer Umgebung und dem Straßenverkehr mit, wenn Sie gleichzeitig in Gedanken sind? Sie sagen 90 Prozent? 70 Prozent?
Nein. Es sind nur

Lediglich ein Drittel dessen, was um uns herum passiert, nehmen wir dann noch wahr.
Ähnlich ist es, wenn wir gehen: die Gedanken weilen oft schon bei irgendwelchen Situationen.
Achten Sie mal darauf!
Das Beruhigende daran ist: Wir werden schnell wieder aufmerksam, wenn irgendetwas nicht stimmt und sind in kürzester Zeit in der Lage, zu reagieren.
Viel angenehmer ist es allerdings, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren und tatsächlich im Hier und Jetzt zu sein.
Sie kennen bestimmt das Gefühl, wenn Sie völlig konzentriert in eine Sache sind – sei es ein Hobby oder die Arbeit. Sie denken an nichts anderes, als an das, was Sie gerade tun. Und es fühlt sich völlig gut an.
Wie schön wäre es, wenn wir diese Momente viel öfter hätten? Konzentriert im Hier und Jetzt sein, weder an Erlebnisse in der Vergangenheit denken noch an Aufgaben in der Zukunft. Einfach nur das tun, was gerade anliegt.
Ein tolles Gefühl. Probieren Sie es aus! Lassen Sie es wirken!
Und schreiben Sie mir gern einen Kommentar hierzu.
Ihre Marie Candela-Schütz
(Foto Autoscheibe:
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